Das „Sonnenhaus“ 1924 als Heilerziehungsheim in Buschgarten bei Fürstenwalde gegründet, entwickelte sich sehr schnell unter Einsatz ererbter Vermögenswerte sowie Engagement und Kompetenz der Gründerinnen aus kleinsten Anfängen zu einem blühenden Heim.

Die enge Zusammenarbeit mit bedeutenden Fachärzten der Berliner Charite’ machte das Heim bald zu einem im In- und Ausland hochgeschätzten Förderungs- und Erziehungsort für behinderte Kinder der Berliner Gesellschaft und Diplomatie.

Dem kämpferischen Geist der Gründerinnen und ihrer Beziehungen ist es zu verdanken, dass alle Zöglinge die Zeit der Euthanasie unbeschadet überstanden.

Die Flucht 1945 mit 23 Kindern und 7 Erziehern führte zunächst nach Oberbayern und endete schließlich 1947 in Oberfranken.

Gertrud Hoecke

 

Emma Hoecke

Gerda Borgemehn

Hier in UNTERLEINLEITER (Oberfranken), im Seckendorff´schen Schloss, fand die Sonnenhausfamilie nicht nur eine Bleibe, sondern auch eine Heimat.

1951 zieht das Sonnenhaus auf den Störnhofer Berg in Unterleinleiter und findet hier ein dauerhaftes Zuhause.