Chronik

1924

Gründung

Das „Sonnenhaus“ 1924 als Heilerziehungsheim in Buschgarten bei Fürstenwalde gegründet, entwickelte sich sehr schnell unter Einsatz ererbter Vermögenswerte sowie Engagement und Kompetenz der Gründerinnen aus kleinsten Anfängen zu einem blühenden Heim.

Die enge Zusammenarbeit mit bedeutenden Fachärzten der Berliner Charite’ machte das Heim bald zu einem im In- und Ausland hochgeschätzten Förderungs- und Erziehungsort für behinderte Kinder der Berliner Gesellschaft und Diplomatie.

Dem kämpferischen Geist der Gründerinnen und ihrer Beziehungen ist es zu verdanken, dass alle Zöglinge die Zeit der Euthanasie unbeschadet überstanden.

1945

Flucht

Die Flucht 1945 mit 23 Kindern und 7 Erziehern führte zunächst nach Oberbayern und endete schließlich 1947 in Oberfranken.

1947

Ankunft in Unterleinleiter

Hier in Unterleinleiter (Oberfranken), im
Seckendorff´schen Schloss, fand die Sonnenhausfamilie nicht nur eine Bleibe, sondern auch eine Heimat.

1951

Umzug auf das eigene Gelände

1951 zieht das Sonnenhaus auf den Störnhofer Berg in Unterleinleiter und findet hier ein dauerhaftes Zuhause.

1984

Räumliche Erweiterung

Das Haus Sonnenwinkel wird fertiggestellt und somit entstehen neue Bewohnerplätze. 

1998

Stiftungsgründung

Frau Ilse Hoecke-Lauermann errichtete 1998 in Erfüllung der mit dem Erbe übernommenen Verpflichtung gegenüber den Gründerinnen des Wohnheims für Behinderte „Sonnenhaus“ in Unterleinleiter, Gerda Borgemehn sowie Emma und Gertrud Hoecke, die

Hoecke-Lauermann-Stiftung „SONNENHAUS“

mit dem Zweck der Förderung, Betreuung und Pflege von Menschen mit geistiger Behinderung.

Sie setzt damit die seit 1924 begonnene Tradition, Menschen mit geistiger Behinderung eine Heimstatt und ein geborgenes Leben zu geben, fort.

Die Stiftung ist eine rechtsfähige öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Unterleinleiter.

2003

Einweihung der Werkscheune

Für die Beschäftigungstherapie in der Einrichtung wird eine eigene Werkscheune errichtet, welche 2003 fertiggestellt und eingeweiht wird.

2004

Wohnraumerweiterung

Im Jahr 2004 wird das neue Bewohnergebäude "Sonneneck" fertiggestellt und eingeweiht.

2006

Bau eines Wirtschaftsgebäudes

Die Stiftung erhält ein Wirtschaftsgebäude
"Haus Borgelia", in welchem zukünftig die neue Großküche, ein Gruppenraum sowie ein ärztliches Versorgungszimmer und die Haustechnik Platz finden.